Von Mittwoch, 15. April, 6 Uhr bis Donnerstag, 16. April, 6 Uhr beteiligte sich das Polizeipräsidium München im Rahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel” an einem „24-Stunden-Blitzmarathon”. Während der Aktion wurden von der Münchner Polizei 93 Kontrollstellen in der Stadt und im Landkreis München eingerichtet.
Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Aktion auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen und somit auf das Umfeld von Kindergärten und Schulen gelegt. Außerdem musste im vergangenen Jahr eine Steigerung von schweren Verkehrsunfällen auf Landstraßen verzeichnet werden. Auch dieser Entwicklung wurde im Rahmen des „24-Stunden-Blitzmarathons” entschieden entgegengetreten.
Insgesamt wurden durch die Polizei München 998 Geschwindigkeitsverstöße beanstandet. Der höchste Geschwindigkeitsverstoß wurde gegen 16.30 Uhr auf der Staatsstraße 2070 zwischen Altkirchen und Sauerlach gemessen. Dort wurde ein 38-Jähriger, der mit einem Pkw Audi fuhr, mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h gemessen.
Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen bei tödlichen Verkehrsunfällen - deshalb will die Münchner Polizei auch außerhalb des Blitzmarathons weiter konsequent die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwachen.