Das Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung entfaltet seine Wirkung: Mit über 264 Millionen Euro werden bayernweit insgesamt 478 Städte und Gemeinden dabei unterstützt, ihre Ortszentren zu stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Brachflächen neu zu beleben. Auch die Stadt Haar zählt in diesem Jahr zu den Förderempfängern. Hier steht mit dem Umbau der Leibstraße ein Großprojekt an.
„Die Städtebauförderung ist ein echtes Erfolgsmodell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort”, betont der direkt gewählte Stimmkreisabgeordnete für München-Land-Nord, Maximilian Böltl (CSU). Im Fokus stehen dabei die Programme „Lebendige Zentren”, „Sozialer Zusammenhalt” sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung”. Sie leisten laut Böltl einen zentralen Beitrag zur Aufwertung von Ortskernen, zur Förderung der Integration und zu einer klimagerechten Stadtentwicklung.
In Haar soll mit den Fördermitteln insbesondere die Einkaufsmeile entlang der Leibstraße neugestaltet werden. Das Ziel ist es, mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen und gleichzeitig die Attraktivität des Einzelhandels vor Ort zu stärken. Für diese Maßnahmen erhält die Stadt Haar nun eine Förderung in Höhe von 1.284.000 Euro. „Wir freuen uns sehr über die Mittel aus der Städtebauförderung. Diese Unterstützung hilft uns enorm, die Leibstraße zu einer modernen Einkaufsmeile mit viel Potenzial für die Zukunft zu entwickeln”, sagt der Erste Bürgermeister der Stadt Haar, Andreas Bukowski (CSU).
Die Stadt will im Sommer 2026 mit dem Umbau der Leibstraße beginnen. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sollen sich auf rund 9,6 Millionen Euro belaufen. Die Regierung von Oberbayern hatte der Stadt Haar bereits Ende 2025 staatliche Zuwendungen der Städtebauförderung in der Höhe von 2,7 Millionen Euro bewilligt. In einer zweiten Rate sind weitere 2,5 Millionen Euro möglich.