Veröffentlicht am 07.04.2026 13:21

„So wichtig wie Lesen und Schreiben”: Familienministerium berät online zum Thema Medienkompetenz

Social Media und KI sind Teil des Alltags geworden. Sie eröffnen neue Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit Social Media geht es im nächsten Webcoaching des Bayerischen Sozialministeriums. Es trägt den Titel „Zwischen Likes und Limits: Tipps für die Medienerziehung rund um Social Media“ und findet am Mittwoch, 22. April, ab 20.30 Uhr unter der Adresse familienland.bayern.de statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Während des Streams haben Eltern die Möglichkeit, in einem Chat anonym Fragen zu stellen und ihre Sorgen und Anliegen direkt und vertraulich zu äußern. Darüber hinaus können Fragen bereits im Vorfeld als private Nachricht an den Instagram-Kanal @bayerisches_sozialministerium gesendet werden.

Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf betont: „Medienkompetenz ist so wichtig wie Lesen und Schreiben. Für mich hat es Priorität, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte in ihrer Medienkompetenz zu stärken.”

Fachfrau ist zu Gast

Gast im Studio ist Nadja Jennewein. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Forschung des „Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF)”. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Jugendmedienschutz, digitale Jugendbeteiligung und digitale Kompetenzen. Sie arbeitet unter anderem im Projekt „Act on!“, in dem die mediale Lebenswelt von Zehn- bis 14-Jährigen und damit verbundene Schutz-, Informations- und Unterstützungsbedürfnisse im Fokus stehen.

Infos seit 2020

Seit 2020 bietet das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit „ZBFS (Zentrum Bayern Familie und Soziales) – Bayerisches Landesjugendamt” Web-Coachings für Eltern an. Dieses Format haben bisher rund 22.000 Personen live und 109.000 On-Demand im Internet genutzt.

    north