„Das geht uns auf den Keks!”

Ein inzwischen übliches Bild am Zebrastreifen vor dem Asamschlössl: 16 achtlos zurückgelassene Scooter verstellen den Weg. (Foto: job)
Ein inzwischen übliches Bild am Zebrastreifen vor dem Asamschlössl: 16 achtlos zurückgelassene Scooter verstellen den Weg. (Foto: job)
Ein inzwischen übliches Bild am Zebrastreifen vor dem Asamschlössl: 16 achtlos zurückgelassene Scooter verstellen den Weg. (Foto: job)
Ein inzwischen übliches Bild am Zebrastreifen vor dem Asamschlössl: 16 achtlos zurückgelassene Scooter verstellen den Weg. (Foto: job)
Ein inzwischen übliches Bild am Zebrastreifen vor dem Asamschlössl: 16 achtlos zurückgelassene Scooter verstellen den Weg. (Foto: job)

Wer einen E-Scooter sucht, muss am Asamschlössl nicht lange suchen. Ringsum - auf der Verkehrsinsel direkt vor dem historischen Baudenkmal und dem Isartalbahnweg gleich daneben - stehen und liegen oft an die 30 der hinderlichen Fahrzeuge kreuz und quer auf Gehweg. Gleich 40 zählte eine Bürgerin jüngst. „Diese Roller versperren die Wege”, beklagte sie sich vor dem Bezirksausschuss (BA) Münchner Süden, „das geht uns Bürgern auf den Keks!” Im Bürgergremium stieß sie damit auf offene Ohren. „Sie sprechen vielen von uns aus der Seele”, meinte BA-Vorsitzender Ludwig Weidinger. Auch die Polizei ist nicht zufrieden. Die Beamten berichteten, dass sie ständig falsch abgestellte Scooter aufschreiben. Oft stellen sie für Passanten hinderlich zurückgelassenen Scooter sogar selbst zur Seite. Das ist indes nicht Aufgabe der Polizei, sondern die der Nutzer - und der Verleihfirmen.

Wir haken bei den Anbietern nach

Firmen, die mit dem Scooter-Verleih in München gutes Geld verdienen, haben sich gegenüber der Stadt und ihren Bürgern zur Einhaltung bestimmter Regelungen verpflichtet. „Dadurch sollen insbesondere die Verkehrssicherheit und ein geordnetes Stadtbild gewährleistet werden”, heißt es in dieser Selbstverpflichtung. Konkret verpflichten sie die Anbieter u.a., ein Abstellen der Scooter an allen Stellen auszuschließen, wo es verboten oder unerwünscht ist. Kaum zu glauben, dass an einem Zebrastreifen wie beim Asamschlössl am Fuß des Kreppebergs die E-Hindernisse erwünscht sein könnten.

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